Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine zum Thema Arbeit

Fragen und Antworten zum Thema Ukraine

Fragen und Antworten für geflüchtete Ukrainer*innen zum Thema Arbeit

Darf ich arbeiten gehen?

Ukrainische Geflüchtete, die einen Aufenthalt nach § 24 AufenthG begehren, dürfen in Deutschland arbeiten gehen. Die Berechtigung zur Erwerbtätigkeit ist bereits mit einer Fiktionsbescheinigung nach Antragsstellung des Schutzgesuches nach § 24 AufenthG möglich. Anträge werden nach der Reihenfolge des Eingangs abgearbeitet. Dafür wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Ausländerbehörde Potsdam unter auslaenderbehoerde-ukraine@rathaus.potsdam.de. Bitte reichen Sie dabei eine Kopie Ihrer Identitätsdokumente (Nationalpass, ID-Karte, etc.) ein.

Hinweis: Derzeit besteht ein hohes Antragsaufkommen. Wir bitten um Geduld, Ihre Anträge werden schnellstmöglich bearbeitet. Sollten wir Rückfragen zu Ihren Anträgen haben oder Unterlagen fehlen, melden wir uns bei Ihnen. Bei Nachfragen wenden Sie sich per E-Mail an die entsprechende Behörde und geben Sie dabei immer Ihren vollständigen Namen, Geburtsdatum und Anliegen an.

Was ist eine Fiktionsbescheinigung?

Eine Fiktionsbescheinigung zeigt an, dass Sie Aufenthalt nach § 24 AufenthG in Deutschland beantragt haben. Bis zur endgültigen Klärung Ihres Antrages/ Aufenthaltstitel, erhalten ukrainische Geflüchtete eine Fiktionsbescheinigung. Diese ermöglicht es Ihnen bereits eine Arbeit aufzunehmen. Die Fiktionsbescheinigung erhalten Sie bei der Ausländerbehörde der Landeshauptstadt Potsdam. Bitte schreiben Sie dafür eine E-Mail an auslaenderbehoerde-ukraine@rathaus.potsdam.de. Bitte schicken Sie Ihre Identitätsdokumente (Nationalpass, ID-Karte, etc.) in Kopie er E-Mail mit. Sie erhalten schnellstmöglich eine Rückmeldung.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich einen Job in Potsdam suche?

Wenn Sie eine Fiktionsbescheinigung über die Beantragung des Aufenthalts nach § 24 AufenthG in Deutschland haben, können Sie eine Erwerbstätigkeit in Deutschland aufnehmen. Die Bundesagentur für Arbeit hat für Geflüchtete aus der Ukraine eine Sonderhotline mit der Telefonnummer 0911 178 7915 geschaltet. Sie erhalten hierrüber Informationen zur Arbeits- und Ausbildungssuche in russischer und ukrainischer Sprache. Die Hotline ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr besetzt.

Oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit der Integrationsbegleitung für Geflüchtete und Neuzugewanderte im Bereich Arbeit und Beschäftigung der Landeshauptstadt Potsdam unter Sandra.Peters@Rathaus.Potsdam.de oder per Telefon unter 0331 289-1516 und 0151-2375 2303.

Weitere Beratungsstellen finden Sie hier: Beratungsstellen in Potsdam

Kann ich ohne Anerkennung meines beruflichen Abschlusses in Deutschland arbeiten?

Wenn Sie sich auf dem Arbeitsmarkt bewerben möchten, ist es wichtig zu wissen, ob Sie Ihren Abschluss in einem reglementieren Beruf (z.B. Arzt/Ärztin) oder einem nicht-reglementierten Beruf z.B. Koch/ Köchin, VerkäuferIn und FriseurIn) erworben haben. Für die reglementierten Berufe ist die Anerkennung des beruflichen Abschlusses zwingend notwendig. Um einen reglementierten Beruf auszuüben, bedarf es eines Anerkennungsverfahrens.

Für nicht-reglementierte Berufe ist eine Anerkennung nicht notwendig. Eine Anerkennung ist aber trotzdem sehr hilfreich, um eine Stelle zu finden, die Ihrer Qualifikation entspricht.

Kostenlose Beratung in der Landeshauptstadt Potsdam zur Anerkennung ihres beruflichen Abschlusses erhalten Sie hier:

Anerkennungsberatungsstelle im Netzwerk IQ
"Integration durch Qualifizierung" im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg

Heinrich-Mann-Allee 103, Haus 8, 14473 Potsdam
Telefon: 0331-8665274
www.brandenburg.netzwerk-iq.de

Weitere Informationen zur Anerkennung eines beruflichen Abschlusses finden Sie auf dem Anerkennungsportal www.anerkennung-in-deutschland.de.

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